Saturday, October 10, 2026

Tag 16: Graue Stadt ohne Meer

Stadt ohne Meer



Heute war der letzte Tag dieser Reise. Die letzten Tage steckten mir noch ein wenig in den Knochen, aber dank der Vorarbeit der letzten Tage konnte ich es zum Glück etwas langsamer angehen lassen. 

Nach einem verhältnismäßig großen Frühstück ging es um halb 9 los. Nach einem Schlenker durch die Darmstädter Innenstadt (Im hessischen Landesmuseum ist gerade eine Ausstellung über Drachen) ging es in den Herrngarten und dann Richtung Norden aus der Stadt. 


Das Wetter war frisch, leicht bewölkt, aber sonnig. Es ging durch Egelsbach, Langen und Dreieich, dann erreichte ich den frankfurter Stadtwald.


Wirkliche Ruhe kam hier aber nicht auf, da die Einflugschneise des frankfurter Flughafens direkt darüber verläuft. Danach war ich schnell mitten im Zentrum Frankfurts, der Weg führte über den Main und durch die Konstablerwache. Inzwischen war es sogar relativ warm, was mich etwas ins Schwitzen brachte. 


Es ging parallel zur A5 weiter nach Norden, während es stetig immer windiger wurde. Keine gute Kombination wenn man nass geschwitzt ist.

Die Route ging über Feldwege und eher zwischen den Orten hindurch, erst bei Butzbach wechselte ich wieder auf asphaltierten Boden.

Hier zog es sich kurz zu und es fielen sogar ein paar Regentropfen, aber es hielt nicht lange an. Ich schlängelte mich durch Langgöns und Linden, was mich nach kurzer Zeit auf die gewohnte Frankfurter Straße führte. Der Himmel war inzwischen aufgeklärt und (fast) wolkenlos. Ich erreichte das Elefantenklo in Gießen gegen 17 Uhr, weniger später den Berliner Platz und kurz darauf mein Zuhause. 

Und so endet die inzwischen elfte Radreise, mit (laut meinem Tacho) 1667 verfahrenen Kilometern.

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